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Kurse und Gruppen

All-in-One-Gruppen, August und September 2024

In dieser krisengebeutelten Zeit, in der alles von allem getrennt scheint, vereine ich gegenteilig die Formate meiner Arbeit. Die Abendgruppe ‘All-in-One’ bietet einmal im Monat eine aus dem Alltag herausgenommene Zeit. Themenwahl und Austausch entstehen in der Gruppe:
* focusingorientierter Umgang mit aktuellen gesellschaftlichen Themen, Resilienz-Quellen finden
* begleitetes Focusing eines persönlichen Anliegens
* Supervision eines mitgebrachten Falles, auch mit Videoaufnahme möglich
* Einem Traum nachgehen
* Das Begleiten üben, mit Besprechen des Prozesses und Feedback
* mit einem TAE Schritt inneres Wissen bewusstmachen, formulieren, zur Sprache bringen.
Im Sinne von Gendlins „Wir geschehen zusammen“ lernen alle mit- und voneinander, unterstützen sich gegenseitig, aufgehoben im kleinen Kreis von Menschen, die zuhören und Anteil nehmen.
5. August und 2. September 2024
Ort:
Gemeinschaftspraxis Klosbachstrasse 105, (beim Römerhof), 8032 Zürich-Hottingen
Zeit: jeweils montags, 17.30 bis je nach Öv-Anschlüssen ca 21 Uhr. Ankommen und Tee trinken ab 17 Uhr. Max vier Teilnehmende pro Abend.
Anmeldung für beide Abende Fr. 320
Anmeldung für einen Abend Fr. 170

Die Anmeldungen sind verbindlich und bei Absage kostenpflichtig, sofern keine Ersatzperson gefunden wird. Den entsprechenden Betrag bitte im Voraus überweisen auf
IBAN CH72 0900 0000 8501 8772 4,Teresa Dawson, TWINT 076 335 49 00 oder bar mitbringen.

Anmeldung an: info(at)teresadawson.ch.

Abendgruppe Umwelt und Klimawandel – ich bin nicht allein damit

In einer aus den Fugen geratenen Welt psychisch stabil und handelnd wirksam bleiben: für Mitlebewesen, für die Umwelt, für eine Zukunft. Manchmal scheint dies unmöglich. Die generellen Auswirkungen der Klimakrise können wir individuell bedingt beeinflussen. Sie hinterlassen jedoch in der persönlichen Betroffenheit oft Angst, Wut, Verzweiflung, Trauer, Ohnmacht.

Klimagefühle bleiben in der täglichen Geschäftigkeit eines gefüllten Alltags eher unbeachtet, gehen aber unter die Haut, verursachen diffuse Ängste und Verunsicherung. Einmal im Monat sich austauschen über solche persönlichen Auswirkungen, Zuversicht und Stärke in sich finden, um den gesellschaftlichen Anforderungen unserer Zeit gewachsen zu sein.

Daten

Ort: Gemeinschaftspraxis Klosbachstrasse 105, (beim Römerhof), 8032 Zürich-Hottingen
Zeit: montags, 17.30 bis je nach ÖV-Anschlüssen ca 21 Uhr. Ankommen und Tee trinken ab 17 Uhr.
Die Anmeldungen sind verbindlich und bei Absage kostenpflichtig, sofern keine Ersatzperson gefunden wird. Den entsprechenden Betrag bitte im Voraus überweisen auf
IBAN CH72 0900 0000 8501 8772 4,Teresa Dawson. Oder bar mitbringen.

Anmeldung an: info(at)teresadawson.ch. Die Anmeldungen können kombiniert werden mit der Abendgruppe ‚All-in-One‘.

25. November in Zürich, PCA Institut
Leben lernen mit der Klimakrise

Für uns selber wie für unsere Klient:innen, Patient:innen sollten speziell durch die Klimakrise hervorgerufene emotionale Belastungen angesprochen werden. Eine innere Stabilität inmitten äusserer Labilität begünstigt, aktiv handlungsfähig zu bleiben.
Dieser Workshop führt durch drei Phasen:

  • Zuversichtlich bleiben in einer erschütterten Umwelt beinhaltet das persönlich wie gesellschaftlich Nicht-Zuversichtliche zu fühlen und spüren. Was empört, betrübt, ängstigt mich selber am meisten?
  • Sich erinnern, wie und wo die eigene Verbundenheit mit dieser Erde, das Geborgensein in der Natur, die Zugehörigkeit zu etwas Grösserem als untrennbar erlebt wurde und wird.
  • Die Samen des Erinnerns und Rückbesinnens befruchten das für einem am meisten Schmerzhafte, Unerträgliche am Klimawandel. Ein tief aus dem Innern entstehendes Motto mag eine erweiterte Orientierung geben und zu neuem Handeln ermutigen.

Die Übungen betonen ein umweltzentriertes Erleben und führen ein in die Grundschritte von TAE (Thinking at the Edge), des philosophischen Focusing-Prozesses von Eugene Gendlin.

Samstag, 25. November 2023, 9:00 bis 17:00 Uhr
pcaInstitut an der Josefstrasse 79, 8005 Zürich
CHF 300 für Nichtmitglieder, CHF 15 Reduktion für Mitglieder pcaSuisse
Grundkenntnisse in Focusing empfohlen

Anmeldung:Kursanmeldung mit Login
Kursanmeldung als Gast

Einführung in TAE, Köln, 2. bis 3. Dezember 23

TAE – Thinking at the Edge, oder zu deutsch ‚Denken, wo Worte noch fehlen‘ – ist praktizierte Philosophie. Basierend auf Focusing wurde der Prozess von Gene Gendlin und Mary Hendricks entwickelt. Das innere gespürte noch nicht formulierte Wissen in die Sprache bringen

Ausschreibung und Anmeldung bei Astrid Schillings, Focusing Institut Köln

25. Mai 2024 in Zürich, GFK Institut
Sich persönlich und beruflich in der Klimakrise zurechtfinden

Mediale Klimaberichte über wissenschaftliche Fakten und Umweltkatastrophen prasseln täglich auf uns ein. Wie sollen wir im gefüllten Alltag noch sorgsam mit deren Wirkung auf uns eingehen? Wann kümmern wir uns um die mentalen und emotionalen Spuren, die düstere Prognosen und Extremereignisse hinterlassen – in uns, im Familien- und Bekanntenkreis, bei Klient*innen? Oft fällt das Ansprechen schwer, Meinungen, Gefühle oder Verhalten driften zu weit auseinander. Aber genau den Austausch, offene Gespräche darüber brauchen wir, wollen wir inmitten der Klimakrise jetzt und in Zukunft psychisch gesund und wirksam handelnd bleiben.

Um sich gegenseitig in diesem Prozess zu unterstützen, biete ich spezielle Übungen an. Wir arbeiten mit Focusing an dem, was ‘unter die Haut’ geht, mit TAE, wie wir uns einer ganz persönlichen Kraftquelle anschliessen, mit Kommunikationshilfen, wie wir die Klimathemen ansprechen können. Wir fördern ein umwelt- und naturzentriertes Erleben, damit wir schützen, was wir lieben.

Leitung: Teresa Dawson, zertifizierende Lehrbeauftragte des Internationalen Focusing Institutes TIFI, engagiert bei IPU und psychologists for future. Praxis in Zürich. Angesichts der Dringlichkeit unserer Zeit legt sie in ihrer Lehrtätigkeit den Schwerpunkt auf Umweltthemen, weil Bereiche des gesellschaftlichen und klimatischen Wandels das persönliche Leben psychisch und physisch unweigerlich tangieren werden.
Samstag, 25. Mai 2024, 9.15-16.45 8 UE (6 Stunden)
Praxisgemeinschaft Konradstrasse 54, I. Stock, 8005 Zürich

CHF 210.-
CHF 190.- für SGfK Mitglieder

Anmeldung: Tel. 043 817 41 24 oder mail@gfk-institut.ch

Focusing Sommerschule Achberg, 8. bis 10. August 2024

Umweltzentriertes Erleben – ein Beitrag zum Klimawandel?

In einer aus den Fugen geratenen Welt möchte ich psychisch stabil und handelnd wirksam bleiben: für Mitlebewesen, für die Umwelt, für eine Zukunft. Manchmal scheint dies unmöglich. Die generellen Auswirkungen der Klimakrise können wir individuell bedingt beeinflussen. Sie hinterlassen jedoch in der persönlichen Betroffenheit oft Angst, Wut, Verzweiflung, Trauer, Ohnmacht.

Klimagefühle bleiben in der täglichen Geschäftigkeit eher unbeachtet. Im Humboldthaus Achberg sollen die im August 2024 akut wahrnehmbaren unsere Zuwendung bekommen. Sie führen uns hin zu wesentlichen Quellen unseres Selbst: Verbundenheit, Zuversicht, Liebe, Dankbarkeit, aktiver Wirksamkeit. Wir stärken und bewahren eine klimafreundliche Lebenskraft, Lebensfreude. Das geht besser miteinander. In der Wiederverbindung mit der Natur. Im Wissen, was wir tun.     
Die Übungen zum umweltzentrierten Erleben basieren auf Focusing, Traumzeiten und TAE. Wir arbeiten so oft als möglich draussen.

Spezifische Themenkurse auf Bestellung

Ich bevorzuge Kooperation vor Konsumhaltung

Sobald sich 4-5 Interessierte zusammenfinden, vereinbaren wir Kursumfang und Datum

  • Focusing basierte Traumarbeit
  • Neuorientierung inmitten von Gesellschaftswandel, Klima- und Umweltkrisen
  • TAE – Sprachloses zur Sprache bringen

Einzeltermine

Therapie / Coaching / Begleitung / Supervision / Beratung:
Psychologische Hilfe hat viele Namen. Entscheidend ist in erster Linie, dass Ihnen mit Ihrem Anliegen geholfen wird. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht für mich, dass Fortschritt und Lösungen für Sie selber zu erkennen sind. Es braucht Bereitschaft, manchmal Mut, das anzugehen, was Sie weder körperlich noch seelisch gesund erhält. Im Prozess klären Sie Fragen, entdecken Neues und finden machbare Umsetzungen. Streiten Verstand und Herz, hören Sie beiden genau zu und finden darin Antworten.
Meine Arbeitsweise basiert auf Focusing, körperbezogenem Erleben, personzentrierter Haltung.
Mein spezielles Engagement liegt im umweltzentrierten Erleben, in der Begleitung emotionaler Auseinandersetzung mit der Klimakrise.

Präsenz und Zoom

Ist die Anreise nach Zürich in die Praxis aus einem bestimmten Grund nicht möglich, biete ich alternativ die Sitzung via Zoom an.

Sitzungen draussen oder bei Ihnen zuhause

Wir sind nie von unserer Mitwelt getrennt. Wann immer möglich, arbeite ich deshalb gerne draussen. Auch in der Stadt finden sich viele geschützte Plätze. Sie können den Ort wählen, der Ihnen besonders gefällt oder Ihnen etwas bedeutet.

Manchmal ist es wichtig, eine Begleitung im eigenen Zuhause zu bekommen. Fragen Sie an, wenn dies für Sie zutrifft.

Das Kleingedruckte für Einzelsitzungen

Dauer: in der Regel 60 Minuten, auf Wunsch verlängert auf 90 Minuten.
Honorar: Fr. 170.- (60 Minuten). Fr. 230.- (90 Minuten). Selbstzahlend. Keine Kassenabrechnung.
Eine Begleitung scheitert jedoch nicht am Geld, über die Kosten lässt sich reden.
Innerhalb 24 Stunden abgesagte oder vergessene Termine sind zahlungspflichtig.
Die Sitzungen sind in bar oder via Twint zu bezahlen (Quittung).
Vorbereitung und Nachwirkung:die Sitzung beginnt lange, bevor Sie da sind! Rechnen Sie genügend Zeit für die Anreise und das Ankommen ein. Und geben Sie sich Zeit für das Ausklingen und Nachwirken der Erfahrung. Bei regelmässigen Sitzungen empfiehlt es sich, ein Notizheft zu führen. Neue Erkenntnisse sind für den Verstand flüchtig, und ohne wiederholtes Erinnern gehen sie im Alltag leicht vergessen.

Gute Gründe für Einzelsitzungen

  • Allgegenwärtige Probleme und Krisen belasten Sie persönlich: bedingt durch Corona, den Klimawandel, die ökonomische Situation, Unsicherheit und Ungewissheit der gesellschaftlichen Entwicklung, Zukunftsängste.
  • Sie möchten Focusing begleitet ausprobieren.
  • Sie möchten den Focusing-Prozess lernen (für Sie privat oder für Ihre berufliche Arbeit) und haben keine Zeit für einen Kurs. Die Anzahl Sitzungen variiert entsprechend Ihrer Lernansprüche. Sie können sich auch mit interessierten Bekannten zusammentun.
  • Sie suchen Hilfe für ein akutes Problem in Ihrem Leben. Ob ausdrücklich mit Focusing ist Ihnen nicht wichtig.
  • Sie haben spezifische Träume, wiederkehrende Alpträume oder einen einzelnen Traum, der Sie nicht loslässt.
  • Sie schlafen schlecht, fühlen sich ausgelaugt, müde, überfordert, zermürbt.
  • Sie sind schnell reizüberflutet, reagieren stark auf Umwelteinflüsse, suchen Wege, damit umzugehen.
  • Sie haben körperliche Beschwerden, deren seelische Zusammenhänge Sie herausfinden möchten.
  • Sie brauchen kurzfristig Unterstützung für eine Entscheidung, im Beruf, in der Beziehung, in der Wohnsituation, ohne in einen langfristigen Prozess einsteigen zu wollen.
  • Sie suchen in Ihrer Arbeit focusing-orientierte Supervision (mit DVD möglich).
  • Sie nehmen körperliche oder stimmungsmässige Alarmsignale (wie etwa Schlafstörungen, Burnout-Symptome, chronische Gereiztheit) ernst und fragen sich, was Sie in Ihrem Leben verändern könnten/sollten/möchten.

Von mir aus

Seit über 30 Jahren engagiere ich mich mit Focusing in unterschiedlichsten Bereichen und Berufsgruppen.

Als zertifizierende Lehrbeauftragte des Internationalen Focusing Institutes bin ich befugt, BegleiterInnen und TrainerInnen auszubilden.

Bis Flugreisen für mich nicht mehr vertretbar wurden, habe ich in USA, Deutschland, Israel und Griechenland vor allem Focusing mit den Träumen unterrichtet.

In den Nischen der psychotherapeutischen Regulationssysteme arbeitend, verfüge ich dennoch zusätzlich zu Gendlin’s Focusing über solide Ausbildungen (personzentrierte Gesprächstherapie, Hakomi) und Weiterbildungen (POP, Hypnose, C.G. Jung Institut), habe jahrelange Erfahrung mit Einzelpersonen und Gruppen unterschiedlicher Grössen und Strukturen. Der Abschluss in Psychologie fehlt, deshalb bin ich nicht Krankenkassen anerkannt. Das habe ich in meinem Werdegang bewusst so in Kauf genommen. Ich fühle mich den Menschen, die mich direkt bezahlen, höchst verpflichtet. Ich schätze das beidseitig motiviert Sein in der gemeinsamen Arbeit, um Veränderung, Verbesserung, Klärung einer beschwerlichen Situation zu ermöglichen.

Focusing

….. meint ein körperliches Wissen, das wir manchmal spüren als ‚komisches‘, ‚mulmiges‘, ‚diffuses‘ Gefühl. Es hätte uns jeweils Wichtiges mitzuteilen, und wir beachten es kaum und verstehen es nicht.

Unser gesamter Organismus weiss in kleinen wie in grossen Anliegen auf eine komplexe Art mehr über unsere Lebenssituationen als der Verstand.

Ein einfacher Prozess – Focusing genannt – hilft, dieses körperliche Erleben verständlich zu befragen, bewusst zu nutzen, vorwärts zu tragen.

Eine Übung zum Ausprobieren

Focusing hat seine Wurzeln in der phänomenologischen Philosophie Eugene Gendlins.

In Memoriam Eugene T. Gendlin, Begründer des Focusing

Nebst unzähligen Büchern über Focusing sei das Originalbuch empfohlen: Focusing / Eugene T. Gendlin / rororo TB

FrauenSpinnRecht

Frauen am Feuer, in Zürich und Umgebung

Liebe Spinnerinnen,
wir machen weiter!
Im Lärm aller Krisen wollen wir nicht verstummen. Sondern fragen und sagen, hören und fühlen, denken und handeln – euch begegnen, mit euch austauschen. Nicht über die in der Welt und Natur tobenden Krisen, sondern über unsere dadurch entstehenden Ängste, quälenden Sorgen,
berechtigten Empörungen und ebenso über unsere verfügbaren Stärken, Mut machenden Entschlüsse, wirksamen Veränderungen. Und vor allem, wie können wir Frauen bezogen handeln, wo immer möglich aus den patriarchalen Strukturen aussteigen.
Ein Kreis sich wohlwollend zugewandter Frauen mit unterschiedlichsten Lebenserfahrungen ist eine unerschöpfliche Quelle an Kraft, Ermunterung und Humor. Zusätzlich sind Olgas Lieder dabei, berühren Kopf und Herz. Wirken wir, spinnen wir unsere Zukunft Frauen gerecht.

Daten 2023
Donnerstag, 19. Januar
Donnerstag, 16. Februar
Donnerstag, 23. März
Donnerstag, 20. April
Donnerstag, 25. Mai

Je nach Wetter treffen wir uns
Im Roten Raum / Frauenimzentrum, Bremgartnerstrasse 18. Zürich-Wiedikon
oder draussen an einer gut erreichbaren Feuerstelle.
Beginn 18.30 Uhr bis ungefähr 21 Uhr, eintrudeln ab 18 Uhr.
Mitmachen frei, Unkostenkollekte.
Anmeldung hilfreich info@frauenspinnrecht.ch, damit wir den Ort des Treffens spontan entscheiden können.
Herzlich, auf nächste wärmende und inspirierende Begegnungen
Teresa und Olga

Mit Deinem Eintrag in den Newsletter erhältst du Infos über unsere nächsten Aktivitäten.

Zwei feministische Spinnerinnen

Teresa Dawson
Focusing-orientierte Psychotherapeutin mit Kunst- und New Age-Vergangenheit, und
Olga Tucek
Sängerin, Musikerin, Autorin, Bühnenaktivistin. www.olgatucek.ch

Parallel zu unserem Frauenspinnrecht entstanden die Spinnerinnen, mit denen wir uns gerne vernetzen

Mitwelt und Klima

Ich bekenne Farbe: Wir wissen um Fakten und Konsequenzen. Genug gedacht und gesagt. Ein Um-Handeln ist nötig. Selbverständliches der vergangenen Jahrzehnte ist nicht mehr akzeptabel. Tieren und Natur stehen Rechte zu, Klima und Umwelt Schutz. Masshalten in allem ist bereits ein persönlicher Beitrag zur gemeinschaftlichen Verantwortung.

Glück und Gesundheit sind keine isolierten Güter, sie sind Teil unserer Verbindung mit allen anderen Lebewesen dieser Erde, sie entstehen im Austausch mit unserer Mitwelt.

Der nächste Zyklus ‚Klimagespräche‘ in Affoltern am Albis beginnt am 1. November 22.
Flyer download

gesagt und gehört: Manches unbequem – erst recht notwendig

GwG-Newsletter – 10/2021 / im Gespräch mit Teresa Dawson.
Sie arbeitet als Psychotherapeutin und Beraterin in eigener Praxis in Zürich. Seit mehr als 30 Jahren engagiert sie sich zusätzlich im In- und Ausland als Lehrbeauftragte des Internationalen Focusing Instituts. Spezielle Themen sind „Focusing und Träume“, „Focusing und Tiere“, TAE (Thinking at the Edge) und „Focusing und Umwelt / Klimawandel“. In unserem Interview berichtet sie über ihr Konzept des „umweltzentrierten Erlebens“.
Frau Dawson, Umwelt- und Klimaschutz gehören zu den drängendsten Aufgaben unserer Zeit. Inwiefern ist die aktuelle katastrophale Situation womöglich ein Zeichen dafür, dass wir den Zugang zu dem verloren haben, was uns umgibt?
Es ist weniger ein Zeichen als vielmehr das Resultat eines zivilisatorischen, von der Mitwelt getrennten Denkens und Handelns. Der Zustand unserer Erde bleibt zutiefst alarmierend, solange wir das vorhandene Wissen nicht akzeptieren und unser Verhalten nicht dementsprechend konsequent ändern!
Wie bekommen wir wieder ein gutes Verhältnis zu unserer Umwelt und zu unserem Planeten?
Ich denke, es gelingt, indem wir uns zum Beispiel daran erinnern, wie wir als Kinder uns selbst und unsere Umwelt als eins erlebt haben. Oder indem wir die Not unserer nichtmenschlichen Mitlebewesen wie einen eigenen Schmerz fühlen. Auch eine „altmodische“ Dankbarkeit der gesamten Natur gegenüber ist nicht verkehrt – schließlich war nichts davon je so maßlos nur uns Menschen zugedacht. Und letztendlich bewirkt wohl eine Liebe zu allem Lebendigen einen Gesinnungswandel.
Was ist es dementsprechend, was Sie unter umweltzentriertem Erleben verstehen?
Wenn wir uns als verbundene Lebewesen erfahren und den Verstand nicht vom Fühlen und Körperwissen trennen, erweitert sich unser „Ich-Verständnis“ unweigerlich in eine Mitwelt, also in die Welt, zu der wir gehören. Jeder menschliche Körper lebt ständig in dieser Wechselbeziehung. Allein schon die Luft beim Atmen macht uns jeden Moment bewusst, wie unser Körper nur dank der Erde existieren kann. Wenn wir erleben können, wie sehr wir Teil der Natur sind, tragen wir natürlicherweise auch besser Sorge für das, was uns umgibt.
Inwiefern ist umweltzentriertes Erleben Ihrem Verständnis nach auch gleichzeitig personzentriertes Erleben?
Der Umgang mit allem Lebendigen dieser Erde sollte geprägt sein von Respekt, Gleichwertigkeit und Mitgefühl. Eine Haltung, die genauso im Personzentrierten Ansatz vorausgesetzt ist. Auch mit der Umwelt ermöglichen echte Beziehung und emotionales Engagement einen enormen Gesundungsprozess.
Über ihr Konzept des „umweltzentrierten Erlebens“ bietet Teresa Dawson einen Workshop an: beim ECC-Fachtag „Umweltzentriertes Denken und persönliche Veränderung“ am 9./10. Juni 2022 in Mainz. Weitere Infos zu der Veranstaltung finden Sie in Kürze auf der GwG-Website.

Körper und Umwelt pdf (Artikel fürs GFK Bulletin Februar 2020)


Essen ist keine Privatsache. Interview mit dem Philosophieprofessor Markus Wild.
Sonntagszeitung 10.2.19


‚Agnus Dei Lamm Gottes‘ aus dem Passionsspiel von Knuth und Tucek.
Musik und Text Olga Tucek
‚Schweine‘ aus Tuceks Töne.
Musik und Text Olga Tucek

Thinking at the Edge

In Eugene Gendlins eigenem philosophischen Schreiben entstand ein Prozess , den er später ‚Thinking at the Edge‘  (TAE) nannte: Ein schrittweises Erleben zwischen Focusing und Logik. Sprache ist an sich nicht fixiert. Sie wird stets subjektiv in einem bestimmten Kontext verstanden.

TAE wird inzwischen weitläufig angewandt: von universitären Theorie- und Konzeptbildungen bis hin zu ganz persönlichen Texten.
TAE ist auch ein heiter philosophisches Spiel um Bedeutung von Worten und Sätzen:

  • Nichtssagendes in Aussagekräftes verwandeln
  • Füllen von leer gewordenen Floskeln (wenn ich mir ein bisschen mehr Zeit nehme: was möchte ich diesem Menschen mit ‚alles Gute zum Geburtstag‘ wirklich sagen?)
  • sagen und schreiben, was Sie beruflich oder privat auszudrücken versuchen und spüren, dass in den entstandenen Sätzen immer noch etwas Wesentliches fehlt (wir wissen alle mehr als wir zu sagen wagen).

Erster kleiner Schritt: Wählen Sie ein Thema, das Sie mental und emotional beschäftigt. Fassen Sie in einen Satz, was Ihnen wichtig ist. Statt weiter zu denken, spüren Sie nun das Thema als Ganzes körperlich und lassen so einen Kernsatz entstehen. Der wird erstmal komisch, unverständlich und unlogisch sein. Und doch wird er sich im Wesentlichen so ‚ganz richtig‘ anfühlen. Geniessen Sie erstmal, dass Sie auch aus dem Körper heraus denken können, und beachten Sie, wie unterschiedlich Ihr ‚Kopfsatz‘ und Ihr ‚Körpersatz‘ dasselbe Thema benennen.

Die Schritte dieses TAE Prozesses begleite ich in Kursen und Einzelsitzungen.