Kategorie: Allgemein

Agenda 2026

Angebote und Daten 2026 sind laufend in Vorbereitung

Unterschiedlichste Aktivitäten finden manchmal schneller statt, als dass sie auf der Website erscheinen. Wer rechtzeitig informiert sein möchte, möge sich für den Newsletter eintragen lassen: info [at] teresadawson [dot] ch

Alle Kursinhalte sind auch, angepasst an verschiedene Formate, buchbar.

Outdoor Begleitungen in Zürich

Als weitere Konsequenz meines umwelt- und mitweltzentrierten Schaffens gab ich vor einem Jahr meinen Praxisraum auf. Die ‚Sitzungen‘ finden draussen statt. Der öffentliche Raum unterstützt je nach Wahl und Bedürfnis die Verbundenheit zum Wasser am See oder am Fluss, zu den alten Bäumen in den Parks, oder zu Lieblingsorten mit persönlicher Bedeutung. Die Kräfte und Energien der Natur werden Teil des Erlebens. Bei nasskaltem Wetter bieten sich eine Vielfalt an Unterschlupfts und Innenräume an. Den Ort für die Stunde (oder 90 Minuten) wählst du/wählen Sie selber oder ich mache Vorschläge.

Drei Klimaabende im GZ Wollishofen, Februar bis April

Im Gemeindezentrum Wollishofen laden wir dich ein, deine Klimasorgen nicht länger allein zu tragen. Gemeinsam mit der Moderatorin Teresa Dawson entsteht ein geschützter Raum für Menschen, die sich wegen der Klimakrise sorgen, sich ohnmächtig fühlen oder einfach mit anderen ins Gespräch kommen möchten. Im Mittelpunkt stehen ehrlicher Austausch, wertfreies Zuhören und kleine, mutige Schritte im Alltag, die Hoffnung und Zuversicht stärken.

Flyer GZ

Klimacafé, monatlich im Theater Maxim Zürich

Liebe Klimabewegte, Klimainteressierte, Umweltbesorgte

Das Klimacafé bietet jenen, die sich von der Klimakrise betroffen fühlen, einen Raum, um mit den eigenen Gefühlen und Sorgen nicht allein zu bleiben. Der Austausch ist wertfrei im Zuhören. Wir interessieren uns füreinander und finden miteinander in der Besorgnis auch belebenden Humor. 

Komm selber vorbei und/oder erzähl Menschen in deinem Umkreis davon, denen Umwelt und Klima auf der Seele liegen und die gerne im Austausch mit anderen Menschen entdecken, dass die eigenen Sorgen und Gefühle in Bezug auf die Klimakrise geteilt werden können. Damit weniger allein zu sein ermöglicht, die Zuversicht zu stärken, die Hoffnung zu nähren und im Miteinander passende Handlungsspielräume zu finden. Humor und Lebensfreude sind mit am Tisch.

Der Abend wird organisiert und moderiert von Mitgliedern ‘Psychologists for Future Schweiz’ (Michèle, Carmen, Teresa, Moritz, Alex).

Anmeldung über die Website www.klimacafe.ch.
Spontan Teilnehmende sind auch willkommen.   
Teilnahme frei, Kollekte für die Unkosten.

Neu auch eine englisch sprachige Gruppe. Infos bei mir anfragen

Focusing Kontakttage 14.-15. März in Heidelberg

Einladung zu den DFG Kontakte-Tagen am 14.-15.03.2026 in Heidelberg

Gendlins ‘Carrying forward’ und ‘Wir geschehen zusammen’: zwei Focusing-Zugänge zur Mitwelt. 

Wir wissen, dass wir als soziale Spezie Beziehungen und Gemeinschaften brauchen. Wir wissen, dass wir von der Natur nicht getrennt existieren. Dennoch geht uns das im eigenen Erleben manchmal verloren. Wer und was bringt uns zurück in die Verbundenheit, wenn persönliche Risse und  Brüche geschehen?  Wir ‘müssen’ eine Rückverbindung nicht isoliert, nicht alleine schaffen, dürfen Hilfe von zahlreichen Mitwesen annehmen.Welche Möglichkeiten dir zugänglich sind, welche ausserhalb deiner selbst verlässlich zur Verfügung stehen, erkundest, bestätigst, verstärkst du in diesem kurzen Workshop.

SGfK, 11. April in Zürich

Umweltzentriertes Begleiten. Weiterbildung 14 bis 16 Uhr

Umweltzentriertes Focusing, 8.-10. Mai in München

Umweltzentriertes Focusing
Im globalen Wandel verbunden sein mit unserer unmittelbaren Mitwelt

Workshop 8. bis 10. Mai 2026, Freitag, 14 Uhr bis Sonntag, 12 Uhr

Fehlt es generell an Einsicht und am Handeln, die Erde vor weiterer Zerstörung zu bewahren, ist unsere direkte Verbindung mit der Natur und allen Mitwesen erst recht wichtig: Unsere Innenwelt ist mit der Aussenwelt verbunden. Tief empfundene Gefühle wie Freude, Dankbarkeit, Staunen können uns die mehr-als-menschliche-Welt erschliessen. Unser Körper ist stets eingebunden in den grossen Wandel und gibt uns entsprechende Signale. Dieses Verbundensein zu nähren, stärkt unsere innere Sicherheit in einer unsicheren Zeit. In diesen Seminartagen wenden wir uns in diesem Sinne den lebendigen Elementen zu: wir begegnen dem Feuer, der Luft, dem Wasser und der Erde. Das umweltzentrierte Erleben basiert auf Eugene Gendlin’s Focusing, erweitert durch Übungen aus der schamanischen Praxis. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Kursort: Atelier Seestraße, 80802 München-Schwabing, Nähe Englischer Garten.

Kursgebühr: 250 Euro, bitte mit der Anmeldung überweisen auf
IBAN DE65 6928 0035 0583 6669 00, Teresa Dawson, Zürich

Anmeldung: bei Annette Brandes  info [at] annettebrandes [dot] de
Anmeldeschluss: bis 24.April 2026. Die Platzzahl ist auf 10 TN beschränkt.

Leitung: Teresa Dawson www.teresadawson.ch info [at] teresadawson [dot] ch
Zertifizierende Ausbildnerin des Internationalen Focusing Instituts TIFI

Internationale Focusing Konferenz, 3.-7. Juni in Wien

/focusing.org/event/international-focusing-conference-vienna-2026

Workshop: In Zukunft bitte mit ‘Felt Sense’!  Gemeinsam für unsere Mitwelt

Wenn Gendlin sagt:  «Wir spüren, wenn etwas stimmt», spüren wir genauso, wenn etwas nicht stimmt. Dies betrifft kollektiv auch den Zustand unserer Erde und unserer Mitwelt. Wir sind gefordert mit komplexen Multikrisen. Da scheint individuelles Engagement oft aussichtslos. Doch gemeinsam können wir mehr erreichen.
Was, wenn wir
0 Gendlins «Wir geschehen zusammen» auf uns und die gesamte Natur anwenden
0 auf ein Umweltthema hin unsere Felt Sense Erfahrungen ergänzend austauschen
0 gemeinsam erfahren, wie wir mit unserem individuellen Handeln als Teil des grösseren Ganzen wichtig und wirksam sind
In diesem Kurzworkshop nutzen wir diese Felt Sense Fähigkeit und gehen damit auf Spurensuche.

teresa dawson headshot

Teresa Dawson

Teresa is a long-time Focusing Coordinator based in Switzerland. She was one of the participants in the very first Thinking at the Edge (TAE) workshop, which she attended together with Gene Gendlin. She also co-organized several German-language TAE workshops in New York with him. She is a leading teacher and practitioner of the TAE steps, both in workshops and individual sessions. In recent years, she has made use of TAE, especially in the context of environmental psychology and climate change.

PCE Conference, ‚Eine Welt im Wandel‘, 8.-12. Juli, in Köln

“We occur together” (Gendlin) Feeling and sensing into our physical interconnectedness with the living world

Dr. Gisela Steenbuck, person-centered counsellor and facilitator, four decades of practice in facilitating transformative learning of individuals and groups. Member of GwG e.V., Germany

Teresa Dawson, certyfing coordinator International Focusing Institute TIFI, Zurich, Switzerland. Long-time experience of teaching Focusing and TAE to individuals and groups. In recent years, especially in the context of environmental psychology and climate change.


Abstract

In times of global uncertainty and increasing alienation, we easily lose touch with the vitality that connects us to the living world. Yet this very connection helps us remain grounded and capable of meaningful action. The statement „We occur together“ invites a powerful shift in perspective: we are not isolated beings, but woven into the fabric of life. Our bodies carry a wisdom that can guide us back into harmony with this greater whole.

In this workshop, we will explore the ecological and organismic roots of focusing. Through deepening practices with the felt sense and body awareness, we open ourselves to the experience of being part of a living, breathing world. We’ll discover how this embodied wisdom can hold us in challenging times and guide us toward wise action.

This experiential workshop offers guided processes, reflection, and sharing in small groups.

‚Die Welt im Medizinrad‘ 15.-19. August in Todtmoss

Die Welt im Medizinrad (Focusing und Schamanismus)

Gemeinsam ins Feld des kollektiven Verbundenseins eintauchen

Wir greifen die aktuellen globalen Themen auf, reisen damit im Medizinrad durch die Elemente und Himmelsrichtungen. Und nach entsprechend den Themen aus gerichteten Schwellengängen tragen wir unsere Erfahrungen, Erkenntnisse und Eindrücke zusammen. Für die Erde, für die Mitwelt. Für uns in der kommenden Zeit.
Jede Frau hat als Teil des grossen Ganzen einen spezifischen Zugang, ausgeprägte Fähigkeiten. Schätzen und unterstützen wir einander in dieser Unterschiedlichkeit, sind wir miteinander wirksam und tragen ermutigend bei zum Wandel.
Greifbare Resultate sind nicht Ziel des Wirkens; wir stellen uns der Erde zur Verfügung mit allem, was uns ausmacht. Und lassen los. Am Abschlussabend bestätigen und bekräftigen wir unsere Absicht in einer Zeremonie, am Wandel der Erde mitzuwirken.

Seminarleitung:
Susann Belz (Women and Earth) und Teresa Dawson (Focusing Forum)

Umwelt Input, Dol&Sol StammPlus, 3. September in Zürich

im Debattierhaus Karl*a die Grosse, Zürich. Details folgen …..

Lesbegegnung Herzberg, 11.-13. September

Another world is not only possible, she is on her way. On a quiet day, I can hear her breathing.”  Arundhati Roy

Mitwelt-Freuden statt Klima-Koller

Was wir wollen: Das Lebendige in unserer Umwelt in aller Sinnlichkeit erfahren. Fürs tägliche Staunen und Freuen nehmen wir uns in diesem Workshop Zeit.

Zunehmende Katastrophen als Folge der Klimakrise können uns in Angst und Schrecken versetzen. Der Verlust einer gesunden Um- und Mitwelt belastet. Im Kleinen Zuversicht pflegen, Handlungsfähigkeit erhalten und Gemeinschaft erleben sind geeignete Vehikel, um durch turbulente Jahre zu steuern.

In der ersten halben Stunde suchen wir die Spuren auf, welche die instabile Welt in uns hinterlässt. Deren kollektivem Einfluss auf uns persönlich soll auch Raum gegeben werden. Danach gehen wir raus in die Umgebung. Spielerisch, verträumt, vergnügt oder neugierig erkunden wir unsere Verbundenheit mit der Luft, mit dem Wasser. Wir sind Erde, Pflanze, Tier.  Wir sind Körper, wir sind untrennbar zugehörig, aufgehoben in Gaia.

Alle Infos auf https://www.lesbegegnung.ch

EFA (European Focusing Association), 23.-27. September in Schottland

Das diesjährige Treffen EFA – European Focusing Association – findet in Schottland statt. Focusing Interessierte und Versierte sind zu diesem kollegialen Austausch herzlich willkommen.
https://efa-focusing.eu/news/upcoming-efa-events

Workshop Ausschreibungen folgen …..

Focusing in der Natur, 16. – 18. Oktober in Kärnten

Im globalen Wandel unserer lokalen Mitwelt begegnen

Beginn: Freitag,16. Oktober um 12.00 / Ende: Sonntag, 18. Oktober um 12.00
Raunighof (Oberdörfl 9, 9173 St. Margareten im Rosental)

Fehlt es generell an Einsicht und am Handeln, die Erde vor weiterer Zerstörung zu schützen, ist unsere direkte Verbindung mit der Natur und allen Mitwesen. erst recht wichtig: Unsere Innenwelt ist mit der Aussenwelt verbunden. Freude, Dankbarkeit, Staunen z.B. können uns die mehr-als-menschliche-Welt erschliessen. Unser Körper und unsere Träume sind stets eingebunden ins große Geschehen. Dieses Verbundensein zu pflegen gewährt uns eine innere Sicherheit in einer unsicheren Zeit. 

In diesen Seminartagen wenden wir uns den lebendigen Elementen zu: wir begegnen auf Focusing spezifische Art dem Feuer, der Luft, dem Wasser und der Erde. Das umweltzentrierte Erleben basiert auf Eugene Gendlin’s Focusing, erweitert durch Übungen aus der schamanischen Praxis. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Ausschreibung vom Oktober 2025 als pdf

Information und Anmeldung: Mag. Ulrike Oitzl-Moser  +43 (0)650 3303667, ulrike [dot] oitzl [at] gmail [dot] com
Leitung: Teresa Dawson arbeitet ‘out door’-psychotherapeutisch in Zürich. Sie ist zertifizierende Ausbildnerin des Internationalen Focusing Instituts, Mitglied bei psychologists for future Schweiz. Sie engagiert sich für die Resilienz von durch die Klimakrise emotional betroffenen Menschen.   

Workshop on Dreams and Dreaming, 24.-25. Oktober in Netherlands

Dreamers, dreams, and dreaming: Our dreams are part of a complex, fascinating process of interconnection. “Who am I as a dreamer?” is a central question that leads us to an expanded sense of self-awareness. In this state, it is completely normal for us to experience no boundaries in time and space. This is much more than just a psychological product of the brain. As dreamers, we are a source of intuition, guidance, the transmission of concepts, wisdom, and clues to solutions and actions—both individually and collectively.

This workshop, based on focusing, offers many exercises to explore these other dimensions. As I am convinced that they will be useful in the near future, I would like to introduce you to my dream process, which continues the dream work of Gene Gendlin.

Information and Registration:
Harriet Teeuw
Focusing Oriented Therapist & Trainer
Coördinator The International Focusing Institute

06 52105938 www.deruimte-info.nl

TAE (Thinking at the Edge), 4. bis 6. Dezember in Köln

Focusing TAE (Thinking at the Edge) mit Teresa Dawson

Wie sage ich, was ich zu sagen hätte? Ziel dieses Workshops ist, das eigene Wissen originell und logisch zu vermitteln, beruflich oder privat, in kurzen oder langen Texten. Das Bauchgefühl allein formuliert nicht allgemein verständlich. Der Verstand allein schreibt nicht empfindend. Lesende und Zuhörende möchten mit Kopf, Herz und Bauch Neues erfahren.

Gendlins Sprach- und Focusingprozess ‘TAE’ ermöglicht, implizite Expertise ausdruckstark in vermittelbare Sätze zu kleiden.  Felt Sense, Erfahrungswissen und Logik finden sich in lebendiger Sprache.

Kursablauf

Als Teilnehmende wählst du ein dir wichtiges Thema, das du gerne erweitert zur Sprache bringen möchtest. Etwas, das du ‘irgendwie’ weisst, aber für andere nicht deutlich genug sagen oder schreiben kanns. Vom Felt Sense aus gehst du durch die Schritte des TAE-Prozesses, wirst unterstützt in einer gleichbleibenden Partnerinnenschaft.  Dein Text wächst so weit, wie du für dein Ziel gehen magst.

Teilnahme

 Focusing Grundlagenkenntnisse werden vorausgesetzt. Begrenzte Gruppengrösse. Kursleitung

Teresa Dawson, Zürich, Lehrbeauftragte des Internationalen Focusing Instituts TIFI. Seit dem ersten TAE Seminar von Gene Gendlin mit dieser Praxis vertraut.

Kosten und Zeiten

400 € – Freitag von 14 bis 18 Uhr, Samstag von 10 bis 18 Uhr, Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Focusing Institut Köln.

Fragen zum Workshop an info [at] teresadawson [dot] ch

Astrid Schillings
Brüsseler Platz 6   50672 Köln
Tel.  +49 (0)151 275 001 19

Anmeldung über: Focusing Institut


Angebote

Psychologische Hilfe hat viele Namen. Entscheidend ist primär, dass Ihnen/Dir geholfen wird.

Mein spezielles Engagement liegt im weiten Feld des Klima- und Gesellschaftswandels, der dadurch entstehenden emotionalen Nöte, der Resilienz für Zukünftiges und einer heilen Verbundenheit zur Mit- und Umwelt.

Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht für mich, dass für Sie/dich selber Veränderung, Fortschritt oder Lösungen zu erkennen sind. Es braucht Bereitschaft, manchmal Mut anzugehen, was Sie/dich weder körperlich noch seelisch gesund erhält. Meine Arbeitsweise und meine Haltung im Begleiten von Einzelpersonen wie Gruppen sind Focusing und Umwelt basiert, was in meiner jahrzehntelangen Praxis psychotherapeutische Aus- und Weiterbildungen einschliesst.

Sitzungen draussen oder im eigenen Zuhause

Wann immer möglich, arbeite ich draussen. Ich habe meinen festen Praxisraum aufgegeben. Da wir nie von unserer Mitwelt getrennt sind, können uns Fluss, See, Bäume, Parks, Wind und Wetter, Vögel – kurz, alles Lebendige unterstützen, leiten und begleiten. In der Stadt finden sich kraftvolle, geschützte Plätze. Einen Ort zu wählen, der besonders gefällt oder eine persönliche Bedeutung hat, bringt Sie/dich bereits auf den Weg. Ich mache auch Vorschläge: Jedes Quartier bietet besondere, geeignete, relativ ruhige Orte, bei schlechtem Wetter sogar unkonventionell öffentliche Innenräume. 

Manchmal ist es wichtig, eine Begleitung im eigenen Zuhause zu bekommen. Auch das ist möglich.

Zoom als digitale Alternative

Ist die Anreise nach Zürich nicht möglich, sind Sitzungen per Zoom oder Videocall möglich.

Mitwelt, Umwelt, Klima, Stadtresilienz

Träume und Schlaf

Selbsterfahrung in Kleingruppen

Focusing Weiterbildung

TAE – Denken, wo Worte noch fehlen

Das Kleingedruckte für Einzelsitzungen

Dauer: in der Regel 60 Minuten, auf Wunsch verlängert auf 90 Minuten.
Honorar: Fr. 180.- (60 Minuten). Fr. 230.- (90 Minuten). Selbstzahlend. Keine Kassenabrechnung.
Eine Begleitung scheitert jedoch nicht am Geld, über die Kosten lässt sich reden.
Innerhalb 24 Stunden abgesagte oder vergessene Termine sind allerdings zahlungspflichtig.
Die Sitzungen sind in bar oder via Twint zu bezahlen.
Vorbereitung und Nachwirkung:die Sitzung beginnt lange, bevor Sie da sind! Rechnen Sie genügend Zeit für die Anreise und das Ankommen ein. Und geben Sie sich Zeit für das Ausklingen und Nachwirken der Erfahrung. Bei regelmässigen Sitzungen empfiehlt es sich, ein Notizheft zu führen. Neue Erkenntnisse sind für den Verstand flüchtig, und ohne wiederholtes Erinnern gehen sie im Alltag leicht vergessen.

Von mir aus

Seit über 30 Jahren engagiere ich mich mit Focusing in unterschiedlichsten Bereichen und Berufsgruppen.

Als zertifizierende Lehrbeauftragte des Internationalen Focusing Institutes TIFI bin ich befugt, BegleiterInnen und TrainerInnen auszubilden. Bis Flugreisen für mich nicht mehr vertretbar wurden, habe ich in USA, Deutschland, Israel und Griechenland vor allem Focusing mit Träumen und TAE unterrichtet. Ich gebe Kurse und Referate an Orten im deutschsprachigen Europa, die mit ÖV erreichbar sind.

In den Nischen der psychotherapeutischen Regulationssysteme arbeitend, verfüge ich dennoch zusätzlich zu Gendlin’s Focusing über solide Ausbildungen (personzentrierte Gesprächstherapie, Hakomi) und Weiterbildungen (POP, Hypnose, C.G. Jung Institut), habe jahrelange Erfahrung mit Einzelpersonen und Gruppen unterschiedlicher Grössen und Strukturen. Der Abschluss in Psychologie fehlt, deshalb bin ich nicht Krankenkassen anerkannt. Das habe ich in meinem Werdegang bewusst so in Kauf genommen. Ich fühle mich den Menschen, die mich direkt bezahlen, höchst verpflichtet. Ich schätze das beidseitig motiviert Sein in der gemeinsamen Arbeit, um Veränderung, Verbesserung, Klärung einer beschwerlichen Situation zu ermöglichen. Fehlende Finanzen waren für die Begleitung von Klient:innen nie ein Problem, das Honorar verhandelbar. Als Mitglied von psychologists for future Schweiz und IPU Schweiz engagiere ich mich unbezahlt für diverse Projekte und Aufträge.

 

Portrait in stories for future

Focusing. TAE. Träume

….. meint ein körperliches Wissen, das wir manchmal spüren als ‚komisches‘, ‚mulmiges‘, ‚diffuses‘ Gefühl. Es hätte uns jeweils Wichtiges mitzuteilen, und wir beachten es kaum und verstehen es nicht.

Unser gesamter Organismus weiss in kleinen wie in grossen Anliegen auf eine komplexe Art mehr über unsere Lebenssituationen als der Verstand.

Ein einfacher Prozess – Focusing genannt – hilft, dieses körperliche Erleben verständlich zu befragen, bewusst zu nutzen, vorwärts zu tragen.

Eine Übung zum Ausprobieren

Focusing hat seine Wurzeln in der phänomenologischen Philosophie Eugene Gendlins.

In Memoriam Eugene T. Gendlin, Begründer des Focusing

Nebst unzähligen Büchern über Focusing sei das Originalbuch empfohlen: Focusing / Eugene T. Gendlin / rororo TB

Schlaf und Träume

Meine Focusing basierte Traumarbeit, entstanden im langjährigen Austausch mit Eugene Gendlin, unterrichte ich im In- und Ausland.

Thinking at the Edge

In Eugene Gendlins eigenem philosophischen Schreiben entstand ein Prozess , den er später ‚Thinking at the Edge‘  (TAE) nannte: Ein schrittweises Erleben zwischen Focusing und Logik. Sprache ist an sich nicht fixiert. Sie wird stets subjektiv in einem bestimmten Kontext verstanden.

TAE wird inzwischen weitläufig angewandt: von universitären Theorie- und Konzeptbildungen bis hin zu ganz persönlichen Texten.
TAE ist auch ein heiter philosophisches Spiel um Bedeutung von Worten und Sätzen:

  • Nichtssagendes in Aussagekräftes verwandeln
  • Füllen von leer gewordenen Floskeln (wenn ich mir ein bisschen mehr Zeit nehme: was möchte ich diesem Menschen mit ‚alles Gute zum Geburtstag‘ wirklich sagen?)
  • sagen und schreiben, was Sie beruflich oder privat auszudrücken versuchen und spüren, dass in den entstandenen Sätzen immer noch etwas Wesentliches fehlt (wir wissen alle mehr als wir zu sagen wagen).

Erster kleiner Schritt: Wählen Sie ein Thema, das Sie mental und emotional beschäftigt. Fassen Sie in einen Satz, was Ihnen wichtig ist. Statt weiter zu denken, spüren Sie nun das Thema als Ganzes körperlich und lassen so einen Kernsatz entstehen. Der wird erstmal komisch, unverständlich und unlogisch sein. Und doch wird er sich im Wesentlichen so ‚ganz richtig‘ anfühlen. Geniessen Sie erstmal, dass Sie auch aus dem Körper heraus denken können, und beachten Sie, wie unterschiedlich Ihr ‚Kopfsatz‘ und Ihr ‚Körpersatz‘ dasselbe Thema benennen.

Die Schritte dieses TAE Prozesses begleite ich in Kursen und Einzelsitzungen.

Mitwelt und Klima

Ich bekenne Farbe: Wir wissen um Fakten und Konsequenzen. Genug gedacht und gesagt. Ein Um-Handeln ist nötig. Selbverständliches der vergangenen Jahrzehnte ist nicht mehr akzeptabel. Tieren und Natur stehen Rechte zu, Klima und Umwelt Schutz. Masshalten in allem ist bereits ein persönlicher Beitrag zur gemeinschaftlichen Verantwortung.

Glück und Gesundheit sind keine isolierten Güter, sie sind Teil unserer Verbindung mit allen anderen Lebewesen dieser Erde, sie entstehen im Austausch mit unserer Mitwelt.


gesagt und gehört: Manches unbequem – erst recht notwendig

GwG-Newsletter – 10/2021 / im Gespräch mit Teresa Dawson.
Sie arbeitet als Psychotherapeutin und Beraterin in eigener Praxis in Zürich. Seit mehr als 30 Jahren engagiert sie sich zusätzlich im In- und Ausland als Lehrbeauftragte des Internationalen Focusing Instituts. Spezielle Themen sind „Focusing und Träume“, „Focusing und Tiere“, TAE (Thinking at the Edge) und „Focusing und Umwelt / Klimawandel“. In unserem Interview berichtet sie über ihr Konzept des „umweltzentrierten Erlebens“.
Frau Dawson, Umwelt- und Klimaschutz gehören zu den drängendsten Aufgaben unserer Zeit. Inwiefern ist die aktuelle katastrophale Situation womöglich ein Zeichen dafür, dass wir den Zugang zu dem verloren haben, was uns umgibt?
Es ist weniger ein Zeichen als vielmehr das Resultat eines zivilisatorischen, von der Mitwelt getrennten Denkens und Handelns. Der Zustand unserer Erde bleibt zutiefst alarmierend, solange wir das vorhandene Wissen nicht akzeptieren und unser Verhalten nicht dementsprechend konsequent ändern!
Wie bekommen wir wieder ein gutes Verhältnis zu unserer Umwelt und zu unserem Planeten?
Ich denke, es gelingt, indem wir uns zum Beispiel daran erinnern, wie wir als Kinder uns selbst und unsere Umwelt als eins erlebt haben. Oder indem wir die Not unserer nichtmenschlichen Mitlebewesen wie einen eigenen Schmerz fühlen. Auch eine „altmodische“ Dankbarkeit der gesamten Natur gegenüber ist nicht verkehrt – schließlich war nichts davon je so maßlos nur uns Menschen zugedacht. Und letztendlich bewirkt wohl eine Liebe zu allem Lebendigen einen Gesinnungswandel.
Was ist es dementsprechend, was Sie unter umweltzentriertem Erleben verstehen?
Wenn wir uns als verbundene Lebewesen erfahren und den Verstand nicht vom Fühlen und Körperwissen trennen, erweitert sich unser „Ich-Verständnis“ unweigerlich in eine Mitwelt, also in die Welt, zu der wir gehören. Jeder menschliche Körper lebt ständig in dieser Wechselbeziehung. Allein schon die Luft beim Atmen macht uns jeden Moment bewusst, wie unser Körper nur dank der Erde existieren kann. Wenn wir erleben können, wie sehr wir Teil der Natur sind, tragen wir natürlicherweise auch besser Sorge für das, was uns umgibt.
Inwiefern ist umweltzentriertes Erleben Ihrem Verständnis nach auch gleichzeitig personzentriertes Erleben?
Der Umgang mit allem Lebendigen dieser Erde sollte geprägt sein von Respekt, Gleichwertigkeit und Mitgefühl. Eine Haltung, die genauso im Personzentrierten Ansatz vorausgesetzt ist. Auch mit der Umwelt ermöglichen echte Beziehung und emotionales Engagement einen enormen Gesundungsprozess.
Über ihr Konzept des „umweltzentrierten Erlebens“ bietet Teresa Dawson einen Workshop an: beim ECC-Fachtag „Umweltzentriertes Denken und persönliche Veränderung“ am 9./10. Juni 2022 in Mainz. Weitere Infos zu der Veranstaltung finden Sie in Kürze auf der GwG-Website.

Körper und Umwelt pdf (Artikel fürs GFK Bulletin Februar 2020)


Essen ist keine Privatsache. Interview mit dem Philosophieprofessor Markus Wild.
Sonntagszeitung 10.2.19